Wing Chun Kung Fu

Wing Chun Kung Fu 詠春


Die Mönche aus den Shao Lin Klöstern beschäftigten sich seit Jahrhunderten mit der Entwicklung von Techniken und Trainingsmethoden, mit denen es möglich ist körperlich größere und stärkere Gegner zu bezwingen.

Da das "urchinesische" Volk Chinas, die Han Chinesen fremd beherrscht waren und das Erlernen des Kämpfens durch die mandschurische Regierung während der Qing Dynastie verboten wurde, mussten diese Kampfsysteme in Geheimbünden weitergetragen werden. In diesen verborgenen Kreisen ist das Wing Chun Kuen entstanden. Es entstand auf der höchsten Entwicklungsstufe der Kampfkünste des Shao Lin Stils und verzichtet auf spektakuläre und akrobatische Techniken, welche ja häufig in verschiedenen Kampfsport Shows demonstriert werden.

Wing Chun ist direkt und benutzt nur kurze, schnelle und ökonomische Bewegungen. Es ist also in jedem Alter und unter jeder körperlicher Voraussetzung erlernbar.

Sie lernen in kurzer Zeit ihren Körper von einer neuen Seite kennen und steigern Ihre Kondition, Körperkraft, sowie Ihre Schnelligkeit und Reflexe.

Durch das durchdachte, traditionelle Trainingssystem ist es jederzeit möglich in eine Gruppe einzusteigen und auch durch das Training mit Fortgeschrittenen schnelle Trainingserfolge zu erzielen.


Mit Großmeister Lo Man Kam, dem Neffen und ehemaligen Privatschüler des 1972 verstorbenen Yip Man (unter anderem Lehrer von Bruce Lee), auf den sich alle Wing Chun Schulen und Interpretatoren dieses Stils in Ihrem Stammbaum berufen, sitzt die Lo Man Kam Association an einer Quelle des Wissens über diese Kampfkunst.

Mehrmals im Jahr finden in Marburg, Gießen oder Frankfurt Lehrgänge mit Großmeister Lo Man Kam, der bereits 90 Jahre alt ist statt, die sowohl Anfängern als auch Könnern etwas zu bieten haben. 


Weitere Einflüsse unseres Wing Chun Trainings kommen aus der Linie von Duncan Leung und Gordon Lu einem Schüler sowohl von Duncan Leung, als auch Lo Man Kams, welcher ebenfalls Gordon Lus Vater ist.

Weitere Einflüsse unseres Wing Chun Trainings kommen aus der Linie von Duncan Leung und Gordon Lu einem Schüler sowohl von Duncan Leung, als auch Lo Man Kams, welcher ebenfalls Gordon Lus Vater ist.


Wer die Übersetzung des Wing Chun aus dem kantonesischen etwas genauer betrachten möchte: etwa "Ode an den Frühling" oder vielleicht auch "ewiger Frühling", wird mit dem kulturellen Wissen der Philosophie des alten Chinas bei Frühling an die  fünf Wandlungsphasen der Daoismus denken.

Der Frühling steht für die Wandlungsphase Holz, welche eben für die Energie des Frühlings steht.

Hier dreht sich alles um Flexibilität und Kraft. Das erweiterte Symbol für Holz und Frühjahr ist der Bambus. Flexibel und Biegsam aber stark genug um Häuser damit zu erbauen.

Im Namen Wing Chun steckt also auch eine weitere Bedeutungseben des Wing Chun für Praktizierende dieses Stils.

Der Erhalt der Energie des Frühlings in uns. Das bewahren der Jugendlichkeit unserer Knochen, aber auch der des Geistes.

Das Chi Sau, die klebenden Hände: eine Übung zur Schulung des Gefühls in den Armen im Wing Chun, kann somit auch unter anderem als Übung der Ertüchtigung der Sinne zur Steigerung der Reflexe für Kampffertigkeit verstanden werden, aber wiederum auch zur Stärkung des Herzens. Da die Sinneswahrnehmung Fühlen in der chinesischen Medizin direkt der Wahrnehmung des Herzens zugeordnet ist, schulen wir im Wing Chun also in unserem Herz offen zu bleiben für das Fühlen. Und nur ein sorgenfreies Herz kann frei fühlen.

Das ist es wohl, was damit gemeint ist: Training für Körper und Geist... und in diesem Falle eben auch fürs Herz.

Dies ist eine etwas erweiterte Betrachtung darüber hinaus Wing Chun als reines Kampfsystem zu betrachten.

Eben das kann es auch sein, aber eben vieles darüber hinaus.

Trainingszeiten

Wing Chun Kung Fu


Montags um 18.15Uhr

und

Mittwochs um 19.45 Uhr


sowie alle 14 Tage

Freitags um 17.30 Uhr


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